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Meine Begabung ist es, Menschen mit sehr unterschiedlichen Perspektiven so in Austausch und Beziehung miteinander zu bringen, dass sie voneinander lernen und miteinander handlungsfähig werden. Gruppen von Menschen, die einander vorher nicht kennen oder gar Vorurteile untereinander haben, stellen unter meiner Führung fest, wie spannend und bereichernd es sein kann, gemeinsam kreativ und konstruktiv an ganz konkreten Problemen zu arbeiten.
Ein besonderes Faible habe ich dabei für Personengruppen, die sich in Gruppenprozessen eigentlich nicht besonders wohl fühlen, beispielsweise weil sie selbst starke Führungspersonen oder hochprofilierte Experten sind. Viele Kooperationsformate setzen auf viel "Wir-Gefühl" oder "Kommunikationsspielchen", die für bestimmte Teilnehmer oder Personen-Konstellationen (bspw. unterschiedliche Hierarchiestufen oder Generationen) jedoch oft unangemessen sind. Nicht selten sorgen dann Workshops bei einigen (oft besonderes wichtigen!) Beteiligten für Augenrollen oder inneren Rückzug (oder aber sie erscheinen gar nicht erst).
Vielleicht weil ich selbst als Physiker irgendwie auch als Einzelgänger sozialisiert bin, geht es mir als Teilnehmer solcher Formate prinzipiell ähnlich. Gerade deshalb gestalte ich Formate so, dass sie auch die introvertierten Genies oder die starken Individualisten, Führungsfiguren oder Pioniere gut integrieren, ohne ihnen einen Modus aufzuzwingen, der nicht zu ihnen passt.
Auch bei mir geht es kreativ und interaktiv zu. Jedoch stets mit Augenmaß für den jeweiligen Kontext und Anlass.
Die Rückmeldungen bestätigen es mir seit Jahren immer wieder: Gerade diejenigen, die vorher dem Thema Moderation oder Gruppenprozessen allgemein gegenüber sehr skeptisch waren, sind dann besonders begeistert.
Vor einigen Jahren sagte ein emeritierter Professor nach dem ersten Tag mal ganz explizit: "Es ist grandios! Ich freue mich total auf morgen. Aber eines sage ich Ihnen: Wenn ich vorher gewusst hätte, was das hier wird, wäre ich vermutlich niemals gekommen. Was für ein Glück, dass ich hier bin!"
Oder wie mir ein COO eines großen Unternehmens mal beim Dinner zuraunte: "Also ich habe keine Ahnung, was Sie genau machen oder wie sie es machen, aber es funktioniert phantastisch!"
Es gibt Weniges, was mir so viel Freude bereitet, wie eine Gruppe, die zur eigenen Überraschung in einen richtig produktiven Flow miteinander kommt.
"Workshop-Moderation muss nicht albern sein"
"Ko-Kreativität geht auch mit einer Ansammlung von Individualisten"
(und sogar mit den sogenannten "großen Egos")
So genau weiß ich selbst nicht mehr, wie ich in die Rolle des Facilitators hineingewachsen bin. Ich glaube, ich war einfach frustriert darüber, dass so oft tolle Menschen zusammenkommen und dann - trotz guter Absichten - so wenig dabei herauskommt. Oder aber, Workshops waren zwar für sich genommen eine gute Erfahrung, letztlich jedoch eine Art Insel und nicht wirklich verknüpft mit dem sonstigen Arbeitsalltag.
Viel zu viele Meetings, Konferenzen oder Workshops empfand ich als nicht lebendig und nicht ergiebig, egal ob auf großem internationalem Parkett oder zu zehnt.
Ich war mir sicher, dass das auch sinnhafter, produktiver und zugleich freudvoller möglich sein müsste. Seitdem sind fast 15 Jahre vergangen und inzwischen ist die Gestaltung und Leitung von Kommunikationsprozessen von Gruppen aller möglichen Art zum Fokus meiner Arbeit geworden, sowohl meiner Praxis als auch meiner Forschung.
Das Spektrum der Teilnehmerkreise reicht von internationalen Managern konkurrierender Unternehmen bis hin zu interdisziplinären Forschungsgruppen, spirituellen Aktivisten oder Ministeriumsabteilungen.
Die folgenden Kurzfilme geben einen Einblick, wie so etwas aussehen kann:
Facilitation von Gruppenprozessen



























