top of page

Über mich

451_TomBruhn_LotteOstermann_QF.jpg

Dr. Thomas Bruhn

 
                         Physik & Psycho-Dynamik

                    Mindsets & Nachhaltigkeit 

           RIFS Potsdam & Club of Rome


Transdisziplinarität & Leadership

Vor dem Abitur war ich unsicher, ob ich Psychologie studieren wollte oder mutig genug wäre, Pianist zu werden. Also studierte ich Physik. In meiner Freizeit schrieb ich Fantasy-Romane, die mich schließlich zu dem Thema führten, das mich heute leitet:

Nachhaltigkeit als
Liebe zum Lebendigen. 

Nach meiner Promotion in Nanophysik schloss ich mich 2012 dem Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) in Potsdam an, dem heutigen Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit (RIFS) am Helmholtz-Zentrum für Geoforschung (GFZ). Dort forsche ich transdisziplinär zur Gestaltung von Kommunikationsprozessen, die Kooperation zwischen Wissenschaft und Gesellschaft ermöglichen.

 

Darüber hinaus interessiere ich mich für die Beziehung zwischen Mindsets und Transformation – und, allgemeiner, für Lernprozesse zwischen Wissenschaft, persönlicher Entwicklung und Spiritualität.

 

Als Dozent unterrichte ich regelmäßig an Hochschulen in Deutschland und China zu Themen im Bereich Transformation und Leadership.

 

Meine große Leidenschaft gilt der Gruppen-Facilitation, geprägt durch Ansätze wie Art of Hosting und Design Thinking sowie durch psychodynamische Beratung und Führung.

 

Meine Perspektive ist nicht zuletzt geprägt durch die Deutsche Gesellschaft CLUB OF ROME und meine langjährige Verbindung mit dem thinktank30.

MY PERSPECTIVE IS
to attach to no perspective.
Clarity can
rise only in ambiguity.

New possibilities emerge in letting go.

I'm an expert refusing to provide answers.

Gladly I am your container, not your therapist. 

Diverging perspectives make sense simultaneously.
I'm a dreamer allowing you to find your own vision.
I'm a leader not claiming to know the right way.

I invite you into my Complexity Compass - 

a space in compassionate community

around inner-outer transformation
for you to find your own path
IN THE ANTHROPOCENE.

Liebe zur Vielfalt und Vielschichtigkeit der Welt -
Der rote Faden meiner Geschichte

Vermutlich seit meiner Kindheit trage ich eine tiefe Faszination für das Wesen unserer Existenz in mir. Ich erinnere mich, wie ich als Kind Dokumentationen über das Weltall sah. Ein Poster der Erde hing über meinem Bett, und ich staunte oft vor dem Einschlafen, wenn ich mir vorstellte, dass ich in genau diesem Moment mit all den anderen Menschen, Tieren und Pflanzen auf diesem blauen Planeten durch das All flog.

Als Teenager fehlte mir der Mut (oder die Disziplin), Pianist zu werden, und ich fühlte mich zugleich befremdet von den „menschenfernen“ Psychologievorlesungen, die ich mir probeweise anhörte. Also studierte ich Astrophysik und beendete mein Studium schließlich mit einer Promotion in experimenteller Nanophysik.

Parallel begleiteten mich Fragen, die ich im Physikstudium nicht bearbeiten konnte. Ich schrieb Fantasy-Romane über meine Suche nach Bedeutung und Sinn. Mit der Zeit wurde daraus ein wachsendes Interesse an der Frage, wie eine zukunftsfähige, menschliche Zivilisation aussehen könnte – und damit an Nachhaltigkeit und der Arbeit des Club of Rome.

Der Wunsch, diese verschiedenen Seiten zu integrieren, führte mich 2012 ans Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) in Potsdam (heute: RIFS am GFZ). Dort wurde für mich konkret erfahrbar, dass komplexe gesellschaftliche Herausforderungen weniger am fehlenden Wissen scheitern als vielmehr an der Art, wie Menschen unterschiedlicher Hintergründe miteinander arbeiten und kommunizieren.

In den folgenden Jahren beschäftigte ich mich mit Themen wie CO₂-Recycling und Geoengineering. Gleichzeitig wurde mir immer klarer, dass neue Formen der Kooperation notwendig sind, um unterschiedliche Perspektiven sinnvoll zusammenzubringen. In der Praxis erlebte ich jedoch häufig, wie Akteure in dysfunktionalen Kommunikationsmustern feststeckten und kaum in der Lage waren, einander wirklich zuzuhören, geschweige denn komplexe Probleme gemeinsam zu lösen.

Das führte mich dazu, mich intensiver mit ko-kreativer Zusammenarbeit und Facilitation auseinanderzusetzen und entsprechende Ansätze in meiner Arbeit zu vertiefen und entsprechende Ausbildungen zu absolvieren

.

Gleichzeitig verfestigte sich bei mir die Einsicht, dass die Herausforderungen unserer Zeit nicht gelöst werden können, ohne auch unsere eigenen inneren Denk- und Wahrnehmungsmuster einzubeziehen. Gemeinsam mit Kolleg*innen begann ich, nach Verbindungen zwischen Nachhaltigkeit und persönlicher Transformation zu suchen – ein Weg, der unter anderem zur Gründung der Forschungsgruppe „A Mindset for the Anthropocene“ führte.

Um dieses Verständnis weiter zu vertiefen, begann ich einen berufsbegleitenden Masterstudiengang an der Internationalen Psychoanalytischen Universität (IPU) in Berlin mit dem Schwerpunkt auf psychodynamischen Prozessen in Gruppen und Organisationen.

Heute widme ich mich der Gestaltung und Erforschung von Kommunikationsprozessen, in denen Akteure unterschiedlicher Hintergründe gemeinsam lern- und handlungsfähig werden.

Mein zivilgesellschaftliches Engagement begleitet mich seit vielen Jahren. Der Club of Rome ist dabei ein zentraler Bezugspunkt meines Denkens. Nach meiner Zeit im think tank 30 (tt30) wurde ich 2019 Mitglied der Deutschen Gesellschaft Club of Rome, die ich seit 2020 auch im Präsidium unterstütze.​​

Falls Sie neugierig sind, ein wenig mehr zu erfahren über ein paar wesentliche Erfahrungen aus dem naturwissenschaftlichen Teil meines Weges oder über meine Faszination für das Symbol des Hexagons, dann können Sie hier noch weiterlesen.

Und sonst...

So oft wie möglich verbringe ich meine Zeit draußen - am liebsten auf meinen Füßen oder auf dem Wasser -
und genieße die Schönheit dieser Welt, fast egal bei welchem Wetter...

IMG_5828
Segeln3
IMG_5909_edited
IMG_1427
OCVO5081
LYNJE0197
VT 041
IMG_5500
KCWN4669
IMG_5531
IMG_3602
IMG_4127
bottom of page