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Über mich

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Dr. Thomas Bruhn

 
                         Physik & Psycho-Dynamik

                    Mindsets & Nachhaltigkeit 

           RIFS Potsdam & Club of Rome


Transdisziplinarität & Leadership

Vor dem Abitur war ich unsicher, ob ich Psychologie studieren wollte oder mutig genug wäre, Pianist zu werden. Also studierte ich Physik. In meiner Freizeit schrieb ich Fantasy-Romane, die mich schließlich zu dem Thema führten, das mich heute leitet:

Nachhaltigkeit als Liebe zum Lebendigen. 

Nach meiner Promotion in Nanophysik schloss ich mich im Jahr 2012 dem Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) in Potsdam an (heute: Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit (RIFS) am Helmholtzzentrum für Geoforschung (GFZ)). Dort forsche ich transdisziplinär zur Gestaltung von Kommunikationsprozessen für die Kooperation von Partnern aus Wissenschaft und Gesellschaft. Außerdem interessiere ich mich für die Synergien zwischen  Mindsets und Transformation oder allgemeiner für das Lernen zwischen Wissenschaft und Spiritualität.
 
Als Dozent unterrichte ich regelmäßig an diversen Hochschulen in Deutschland und China Themen im Bereich Transformation und Leadership.  
 
Meine große Leidenschaft gilt der Gruppen-Facilitation, geprägt durch diverse Trainings (u..a. Art-of-Hosting, Agile Management etc.) und zuletzt in einem Masterstudiengang zu Leadership und psychodynamischer Beratung an der Internationalen Psychoanalytischen Universität (IPU) Berlin.
 
Mein Perspektive ist nicht zuletzt inspiriert und geprägt durch die Deutschen Gesellschaft CLUB OF ROME sowie meine langjährige Verbindung mit dem thinktank30. (#tt30changedmylife)

Kurz Bio, deutsch, XXX Zeichen
Kurz Bio, deutsch, 100 Wörter

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Bio, deutsch, 300 Wörter
Bio Langfassung, deutsch, 300 Wörter
Publikationsliste, Stand 04/2025
Profil auf der Webseite des RIFS Potsdam

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MY PERSPECTIVE IS
to attach to no perspective.
Clarity can
rise only in ambiguity.

New possibilities emerge in letting go.

I'm an expert refusing to provide answers.

Gladly I am your container, not your therapist. 

Diverging perspectives make sense simultaneously.
I'm a dreamer allowing you to find your own vision.
I'm a leader not claiming to know the right way.

I invite you into my Complexity Compass - 

a space in compassionate community

around inner-outer transformation
for you to find your own path
IN THE ANTHROPOCENE.

Liebe zur Vielfalt der Welt - Der rote Faden meiner Geschichte

Vermutlich seit meiner Kindheit trage ich diese tiefe Faszination in mir für das Wesen unserer Existenz in seiner unfassbaren Schönheit. Ich erinnere mich daran, wie ich als Kind im Fernsehen Dokumentationen über das Weltall schauen durfte. Ein großes Poster hing über meinem Bett mit dem Bild der Erde aus dem Weltraum aufgenommen, und ich staunte regelmäßig vor dem Einschlafen, wenn ich mir vorstellte, dass ich in genau diesem Augenblick angeblich mit all den anderen Menschen, Tieren und Pflanzen auf diesem wunderschönen blauen Erdball durch das All flog.

Als Teenager besaß ich nicht den Mut bzw. nicht die nötige Disziplin, um Pianist zu werden, und ich fühlte mich befremdet von den "menschenfernen" Psychologievorlesungen, die ich mir anhörte. Also studierte ich Astrophysik und beendete mein Studium schließlich mit meiner Dissertation in experimenteller Nanophysik.

Parallel köchelten in mir Fragen, die ich im Rahmen meines Physikstudiums nicht bearbeiten konnte. Ich war ein Sinnsucher und Träumer, und schrieb in meiner Freizeit Fantasyromane über meine Fragen nach Bedeutung und Sinn in dieser Welt. Anfangs waren das eher persönliche Geschichten. Doch mit der Zeit inspirierte mich mein Schreibprozess, mich mehr damit zu beschäftigen, wie eine zukunftsfähige, menschliche Zivilisation aussehen könnte. Dieses Interesse brachte mich mit dem Thema Nachhaltigkeit und der Arbeit des Club of Rome in Kontakt.

Mein Wunsch, diese verschiedenen Seiten meiner Interessen zu integrieren, führte mich ans IASS Potsdam, das sich als der inspirierendste Ort herausstellen sollte, den ich mir hätte vorstellen können. Seit 2012 darf ich dort transdisziplinär forschen und mich weiterentwickeln, um hoffentlich einen kleinen Beitrag zu einem gesünderen Planeten zu leisten.

Das IASS (heute: RIFS) ist ein Hybrid aus Forschungsinstitut und Think Tank mit dem Mandat, transdisziplinäre Forschung und strategische Dialoge durchzuführen, um gesellschaftliche Entscheidungsprozesse zu unterstützen. Das RIFS/IASS geht zurück auf ein Nobelpreisträger-Symposium im Jahr 2007, in dem im Wesentlichen zwei Erkenntnisse festgehalten wurden:

1) Es gibt zwar reichlich akademischen Wissen zu allen relevanten Nachhaltigkeitsthemen, aber: Dieses Wissen gelangt meist nicht dort hin wo es gesellschaftlich gebraucht wird.

Und 2) Es gibt in unserer Gesellschaft eine Vielfalt von relevantem Wissen, von denen Wissenschaftler "keine Ahnung haben" und die oft übersehen werden, wenn es darum geht, tragfähige Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen zu entwickeln.

Diese beiden Erkenntnisse bildeten den Ausgangspunkt auch für meine eigene Lernreise am IASS.

 

Einige Jahre lang beschäftigte ich mich mit verschiedenen Themen rund um mögliche soziale und ökologische Auswirkungen von CO2 Recycling und Geoengineering. In dieser Zeit wurde es immer klarer für mich, dass komplexe Herausforderungen neue Formen der Kooperation benötigen, um unterschiedliche Perspektiven sinnvoll zu integrieren. Allerdings erlebte ich häufig, dass wichtige Akteure miteinander in ziemlich dysfunktional en Kommunikationsmustern feststeckten und scheinbar unfähig waren, einander wirklich zuzuhören und voneinander zu lernen. Daher lernte ich verschiedene Ansätze für ko-kreatives Arbeiten und Facilitation, wie beispielsweise Art of Hosting, Dynamic Faciliation, Agile Leadership und Design Thinking. Ab dem Jahr 2017 konnte ich dies ganz explizit in Rahmen der Forschungsgruppe "Ko-Kreation und zeitgemäße Politikberatung" vertiefen.

Jenseits meines Interesses für passende Formate der Zusammenarbeit, verfestigte sich bei mir auch der Eindruck, dass die Herausforderungen unserer Zeit nicht gelöst werden können, wenn "wir" nicht gleichzeitig bereit sind, uns auch mit unseren eigenen inneren Denkstrukturen, Geisteshaltungen und mentalen Mustern auseinanderzusetzen. Gemeinsam mit einigen Kolleg*innen begann ich, nach Synergien zwischen Nachhaltigkeit und "innerer" oder "persönlicher" Transformation zu suchen. Dies bildete die Grundlage für die Gründung der Forschungsgruppe AMA (A Mindset for the Anthropocene).

Um mein Verständnis für dieses Themenfeld auch akademisch nochmal zu vertiefen, begann ich den berufsbegleitenden Master-Studiengang "Leadership & Beratung" an der Internationalen Psychoanalytischen Universität (IPU) in Berlin mit dem Schwerpunkt auf psycho-dynamischen Prozesses in Gruppen und Organisationen. 

Die Verbindung dieser gedanklichen Entwicklungen führte letztlich zur Gründung der Forschungsgruppe "Transformative Räume und Mindsets". Diese widmet sich vor allem der Entwicklung und Beforschung von Kommunikationsprozessen, in denen Akteure unterschiedlicher Hintergründe gemeinsam lern- und handlungsfähig werden 

Mein zivilgesellschaftliches Engagement war seit meinem Studium ein wichtiger Bestandteil meines Lebens, und der Club of Rome war für mich in meinem Denken und meiner geistigen Orientierung immer ein zentraler Bezugspunkt. Nach mehreren Jahren als Mitglied des think tank 30 (tt30) wurde ich 2019 eingeladen, Mitglied in der Deutschen Gesellschaft des Club of Rome zu werden, die ich seit 2020 auch als Mitglied des Präsidiums unterstützen darf. 

Short CV

  • 1999: Abitur am Sankt-Ursula Gymnasium Düsseldorf
  • 2007: Diplom an der Technischen Universität Berlin
  • 2007-2011: Wiss. Mitarbeiter an der Technischen Universität Berlin und dem Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften (ISAS)
  • 2011: Doktor der Physik (magna cum laude) von der Technischen Universität Berlin
  • 2011: Post-Doc Aufenthalt an der Universität Tor Vergata, Rom, Italien
  • 2012: Post-Doc Aufenthalt am Zentrum für Interdisziplinäre Nanowissenschaften Marseille (CiNaM), Frankreich
  • Seit 2012: Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit (RIFS) am Helmholtz-zentrum für Geoforschung GFZ,
    bis 2022 unter dem Namen: Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS), Potsdam
    • 2012-2015: Wissenschaftlicher Mitarbeiter "CO2 Nutzung" and "Climate Engineering Microcosm"​
    • 2016-2021: Senior Wissenschaftler "Ko-Kreation & zeitgemäße Politikberatung"
    • 2015-2021: Forschungsgruppenleiter "Geisteshaltungen und Denkweisen für das Anthropozän"
    • 2018-2021: Bereichssprecher "Wahrnehmung, Werte, Orientierung"
    • Seit 2021: Themensprecher "Transdisziplinäre Methoden, Prozess und Praktiken"
    • Seit 2021: Forschungsgruppenleiter "Transformative Räume und Mindsets (TranS-Mind)"
  • 2013-2019: Mitglied im thinktank30 (seit 2020 Assoziiertes Mitglied)
  • Seit 2019: Mitglied der Deutschen Gesellschaft Club of Rome (seit 2020 als Mitglied des Präsidiums)
  • Seit 2018: Mitglied der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW)

Weitere Aus- und Fortbildungen (Auszug)

  • M.A. Leadership & Beratung (Internationale Psychoanalytische Universität Berlin) (Abschluss ca. Herbst 2026)
  • Rhetorik und Persönlichkeit für Führungspersonen (Deutsche Rednerschule)
  • Moderation und Facilitation (Ulrich Martin Drescher, umd)
  • The Art of Hosting (Büro für Zukunftsfragen, Vorarlberg)
  • Dynamic Facilitation (Matthias zur Bonsen)
  • Moderation (ARTOP Institute)
  • Agile Leadership (Quadriga)

Und sonst...

So oft wie möglich verbringe ich meine Zeit draußen - am liebsten auf meinen Füßen -
und genieße die Schönheit dieser Welt, fast egal bei welchem Wetter...

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